Funk: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. April 2021, 11:43 Uhr
Verschiedene Arten des Sprechfunks
• Digitalfunk (zwischen Fahrzeugen und Leitstelle sowie Einsatzstellenfunk)
• 4m–Funk (zwischen Fahrzeugen und Leitstelle)
• 2m-Funk (Einsatzstellenfunk)
Betriebsarten
• TMO – Netzbetrieb (Trunked Mode Operation)
• DMO – Direktbetrieb (Direct Mode Operation)
• Gegensprechen (bedingtes) – Betrieb über Relaisstelle
• Wechselsprechen - Direktbetrieb
Funkrufnamen
Standort – Fahrzeug - lfd. Nummer am Standort (Beispiel: 07-KTW2-01)
Organisation Digital 4m Band 2mBand
Feuerwehr Florian Florian Florentine
DLRG Pelikan Pelikan Pelikan
DRK Rotkreuz Rotkreuz Äskulap
ASB Sama Sama Samuel
Johanniter Akkon Akkon Akkon
Malteser Johannes Johannes Malta
THW Heros Heros Heros
Gesprächsablauf:
Eröffnung: • „Rufname der Gegenstelle“ von „eigener Rufname“ kommen“
• Hier „Rufname der Gegenstelle“ kommen!
Gesprächsinhalt:
• Gesprächsinhalt kommen!
Beendigung:
• Verstanden Ende! Oder (nur von der Leitstelle!)
• Hier „Rufname Leitstelle“ Ende!
Status (digital und analog)
0- Notruf (bei Eigengefährdung)
1- Einsatzbereit über Funk
2- Einsatzbereit auf Wache
3- Einsatzauftrag übernommen
4- Einsatzort an
5- Sprechwunsch
6- Außer Dienst
7- Pat. aufgenommen
8- Krankenhaus an
9- Fremdanmeldung/anderweitig erreichbar (Handquittung)
Gebote der Sprechfunkabwicklung
• Merke: „Einer spricht alle hören mit“.
• Sprechfunkverkehr so kurz wie möglich, aber so umfassend wie nötig
• Strenge Funkdisziplin einhalten
• Teilnehmer werden mit „Sie“ angeredet
• Höflichkeitsformen (wie Bitte und Danke), etc. entfallen
• Deutlich, nicht zu schnell sprechen
• Nicht zu laut sprechen, nicht zu nah am Mikrophon
• Nicht gebräuchliche Abkürzungen meiden
• Zahlen unverwechselbar aussprechen (Beispiel: 2=„Zwo“, 5=“Füneff“)
• Personennamen, Position, etc. nur in begründeten Fällen benennen (Datenschutz!)
• Eigennamen buchstabieren
• Die Ausdrücke „Positiv“ und „Negativ“ werden nicht benutzt
Gesetzliche Vorschriften Nutzung BOS Funk
• § 201 Abs. 3 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes)
• § 203 Abs. 2 StGB (Verletzung von Privatgeheimnissen)
• § 331 StGB (Vorteilsannahme)
• § 332 StGB (Bestechlichkeit)
• § 353 b StGB (Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht)
• § 358 StGB (Nebenfolgen)
Funkkanäle / Gruppen
Digitalfunk TMO:
D-HiOrg (2008) – Hilfsorganisationen Düsseldorf
D-KatS (2007) – Katastrophenschutz Düsseldorf
D-Anruf (2001) – Anrufgruppe Düsseldorf
NRW-ZBV-08 (9808) – Gruppe zur Besonderen Verfügung
Digitalfunk DMO:
Marschkanal (390) – für Fahrzeugmärsche 607R* (607)
4m-Band:
410 GU - Hilfsorganisationskanal
470 GU - Leitstelle Düsseldorf (Feuerwehr)
510 WU - Marschkanal (geschlossener Verband)
2m-Band:
49 – WU - Hilfsorganisationskanal (Sanitätsdienst)
51 – WU - Hilfsorganisationskanal
Arena Gebäudefunkanlage 2m-Band:
49 GU - Hilfsorganisationskanal (Sanitätsdienst)
51 GU - Hilfsorganisationskanal
Begriffserklärung
• DMO / TMO Gruppe – vergleichbar Funkkanal
• HRT – Handheld Radio Terminal (Digitalfunk – Handfunkgerät)
• MRT – Mobile Radio Terminal (Digitalfunk- Festeinbau im Fahrzeug)
• OPTA – Operativ Taktische Adresse (Name des Funkgeräts)
• PTT – Push To Talk (Sendetaste)
• GU – Gegensprechen Unterband
• WU – Wechselsprechen Unterband
Bedientung Funkgerät
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