Fachdienst Technik und Sicherheit

Aus Wissensdatenbank DRK Duesseldorf e.V.
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Risikoanalyse:                                                                                      

Gefahrenmatrix (5A-1B-1C-5E)

A     Atemgifte

A     Ausbreitung

A     Atomare Strahlung

A     Angstreaktion

A     Allgemeine Gefahr

B     Biologische Gefahr

C     Chemische Gefahren

E     Elektrizität

E     Explosion

E     Einsturz/ Absturz

E     Ertrinken

E     Erkrankung

Vorbeugender Brandschutz:

Löschen:

·      Immer mind. 1m Abstand einhalten

·      Immer in Windrichtung vorgehen

·      Löschmittel von vorne und unten beginnend in d. Flamme

·      Löschmittel gezielt in den Brandherd

·      Löschmittel stoßweise aufbringen

·      Löschmittelreserve für Rückzündung bereithalten

·      Wenn möglich mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen

Brandklassen:

Brandklasse Beinhaltete Stoffe
A Brennbare feste Stoffe
B Brennbare flüssige/flüssig werdende Stoffe
C Brennbare Gase
D Brennbare Leichtmetalle
F Fettbrände

Gefahrengüter                                                                                               

X 423

1428

Warntafeln:                                Gefahrnummer

                               Stoffnummer


→    bei Unfällen oder in Schadensfällen der Leitstelle die Gefahrengutziffern zwingend mitteilen


GAMS-Regel

G     Gefahr erkennen

A     Absperren/ Abstand halten

M     Menschenrettung (wenn möglich)

S     Spezialkräfte nachfordern

Gefahrgutklassen

Gefahrgutklasse Bedeutung
Explosivstoffe
Gase, brennbar
Gase, nicht brennbar
Giftige Gase oder Stoffe
Entzündbare Flüssigkeiten oder feste Stoffe
Selbstentzündliche Stoffe
Stoffe, die in Berührung mit Wasser brennbare Gase entwickeln
Oxidationsmittel

oder Organische Peroxide

Radioaktive Stoffe

Bis Kategorie III

Ätzende Stoffe
Verschiedene gefährliche Stoffe

Gefahrensymbole

Gefahrensymbol Gefahrenbezeichnung Kennbuchstabe
Explosionsgefährlich E
Hochentzündlich F+
Leichtentzündlich F
Brandfördernd O
Ätzend C
Sehr giftig T+
Giftig T
Gesundheitsschädlich Xn
Reizend Xi
Umweltgefährlich N

Stromerzeuger und Stromverbraucher

Zuleitungen

Leistung: 230 V

16 A

Max. Last: 3680 Watt

230 V 400 V

16 A

Max. Last: 6400 Watt (sofern das NEA das liefern kann)

400 V

32 A /63A

Max. Last: 12800 Watt/ 42kVA

Stromerzeuger/ Zuleitung Klassischer Hausanschluss Notstromerzeuger Notstromerzeuger (Starkstromanschluss) Notstromerzeuger des TD (Starkstromanschluss)

Stromverbraucher

Endgerät Verbrauch Verlastung
Zeltleuchte Aldebaran 300 Watt
Halogenscheinwerfer (für Stative) 1000 Watt Technik- und Sicherheitsanhänger
Halogenscheinwerfer (für Stative) 1500 Watt BF LKW
Halogenscheinwerfer (für Stative) Pro 500/1000/2000 Watt Beim TD eingelagert
Elspro Tower 1250 Watt

(Einschaltstrom kurzzeitig ca. 1800 Watt)

N8LED 310 Watt
Power Moon 420 Watt

(Einschaltstrom kurzzeitig ca. 900 Watt)

Bain Marie

(Warmhaltebecken)

400-600 Watt

(je nach Ausführung

Suppenwärmer 400-600 Watt

(je nach Ausführung

Kaffeemaschine Regina 40 1200 Watt
Wasserkocher 20l 1600 Watt
Zeltheizung Remko 230 Watt
AED Zoll M 450 Watt
Handyladekabel 150 Watt
Laptopladekabel Ca. 200 Watt

Zelte

Es gibt zwei Zelttypen im Kreisverband Düsseldorf:

·      Stangengerüstzelte (SG)

·      Aufblasbare Zelte

Stangengerüstzelt (SG): Die zweistellige Zahl hinter dem SG gibt die ungefähre Grundfläche des Zeltes an. Die weitere Null gibt an, dass das Zelt nicht eine Standfirsthöhe von 2,70m hat, sondern eine Firsthöhe von 2,85m. Küchenzelte bestehen aus einer Kunststoffhaut, die Sanitätszelte bestehen aus einer Baumwollhaut.

Zeltgrundflächen:

SG   20:   5,00 m x 4,74 m = 23,70 m²

SG   30:  6,00 m x 5,64 m = 33,80 m²

SG   40:  8,00 m x 5,64 m = 45,00 m²

SG   50: 10,00 m x 5,64 m = 56,40 m²

SG 400:   8,00 m x 5,90 m = 47,20 m²

SG 500: 10,00 m x 5,90 m = 59,00 m²

Es gibt noch weitere Zeltgrundflächen, siehe unter: http://www.lanco.eu/Home/Produkte/Zelte.aspx

Zeltaufbau

Beim Zeltbau muss die notwendige Persönliche Schutzausrüstung (PSA) getragen werden:

  • Helm
  • Arbeitshandschuhe
  • Sicherheitsschuhe

Koordiniertes und diszipliniertes Verhalten ist unbedingt erforderlich.

Bei SG-Zelten ist für Aufbau und Abbau pro Stützstange an einer Seite ein Helfer erforderlich.

Sicherheitsabstände:

Hochspannungsleitungen                5,0 m

Treibstofflager/ Stromerzeuger        10,0 m

Aufbau der Zelte nur bei geringen Windgeschwindigkeiten bis ca 3 bft – ca. 6 m/s!

Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 4 - 5 bft (ca. 8 - 10 m/s) nach Möglichkeit auf Zelte verzichten, ggf. größere Fahrzeuge als "Windbrecher" einsetzen.

Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 8 bft (ca. 20 m/s) keine Zelte einsetzen, benutzte Zelte unverzüglich räumen.


Bei Gewitter Gefahrenpotential neu beurteilen und ggf. Zelte räumen.

Ablauf Zeltaufbau

1.  Koordiniertes und geordnetes Auspacken des Zeltgerüstes

2.  Auslegen der Zeltstangen und Knotenstücke am vorgesehenen Platz

3.  Koordiniertes Zusammenstecken des Gerüstes Längsachse für Längsachse bis auf die letzten Stützstangen

4.  Verschnallen der Zelthaut am First und Befestigung von Lampen

5.  Aufziehen der Zelthaut

6.  Einstecken der Stützstangen, Ausrichten des Gerüstes, Verschnallen der Zelthaut

7.  Zeltpflöcke und Zeltheringe befestigen, Sturmsicherungsleinen befestigen und markieren.

Abbau des Zeltes

1.  Zeltpflöcke, Zeltheringe und Sturmsicherungsleinen entfernen

2.  Schnallen der Zelthaut lösen

3.  Stützstangen an einer Seite abnehmen, Firstschnallen lösen

4.  Zelthaut abziehen, säubern, zusammenlegen und verpacken

5.  Gerüst Längsachse für Längsachse aufeinander nehmen Gerüstteile und Zubehörteile säubern und verpacken

Arbeitsschutz

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